grad ne mail bekommen

Betreff: Sprachtest android
Datum: Tue, 6 Dec 2011 22:28:43 +0100
Von: fuso

Sprach Test auf die man sollte uns das ständig an dem Handy per email und haben nix getippt…. Dem geht ja war total toll Mach dem Handy wohl noch lernen und wenn Fr. noch dazwischen quatscht gehts garnich

…freak

 

heute hat es t-mobile endlich geschafft, das android update auf 2.3 zur verfuegung zu stellen. das gibts schon so lange auf dem markt, dass ich schon garnicht mehr weiss, welche neuerungen mich erwarten werden, wenn das update installiert ist. ich lass mich ueberraschen ;-)

 

…und wenns sein muss aus papier:

so ein papercraft entsteht, wenn meetings mal wieder laenger dauern. leider gabs keine buntstifte…

 

der zweite satz ist das, was mich am meisten stoert. wenn jemand den google standortservice nutzen will, um seinen standort auf einer bloede karte anzeigen zu lassen, dann ist das ja ok. aber das das handy das dann fuer immer macht, finde ich eine frechheit. anonym und aggregiert? passiert das vor oder nach der uebermittlung? mit oder ohne IMEI? kann man das einfach so glauben? ob ermittlungsbehoerden oder boese buben es einfacher haben, an die daten von google zu kommen, als an die der mobilfunkprovider?

 

da die post mich in der vorweihnachtszeit anscheinend im stich laesst und ich fuer mein ipad eine micro sim brauche, hat mir ein kollege einfach mit der schere weitergeholfen. die bestellte “stanze” fuer die simkarte kann ich dann unbenutzt in die schublade legen. wenigsten sind da zwei adapter dabei ;-)

zuerst hat er ein stueckchen papier geschnitten und als schablone draufgeklebt. dann einfach schnipp-schnapp mit der schere gemacht und gut.

die scharfen kannten vom schneiden haben wir mit der feile von nem nagelklipser weg gefeilt. das sind dann die reste ;-)

und siehe da… passt 100%ig und funktioniert!

 

seit ein paar tagen laeuft bei mir der blackberry enterprise server express in der version 5 (besx5). mal abgesehen davon, dass die kiste extrem ressourcenhungrig ist, nur noch ein komisches webinterface statt einer vernuenftigen clientsoftware bietet und noch ein paar kleinigkeiten, scheint es problemlos zu laufen. neben ein paar neuerungen (uhh.. endlich html emails auf dem blackberry) gibts auch gute nachrichten fuer geplagte hobby-blackberry-bastler-admins: es reicht jetzt auch der (kostenguenstigere) BIS tarif vom mobilfunkanbieter, um einen blackberry an den besx dranzuhaengen. bei einigen providern bekommt man als privatperson ja nicht mal die bes option auf die simkarte gebucht. verschmerzbares manko: die aktivierung funktioniert aufgrund der fehlenden servicebuecher nicht drahtlos, sondern nur ueber den webdesktop manager. und fuer diesen muss man natuerlich den internet explorer benutzen und ein activeX plugin installieren, welches die kommunikation mit dem per usb angeschlossenem blackberry ermoeglicht.

hab ich alles gemacht, getestet… und es funktioniert!

 

nachdem nun die diskussion in indien und saudi arabien so richtig brennt, haben auch die deutschen politiker endlich stoff fuers sommerloch.
laut heise warnt unser bundesinnenminister seine kollegen aus den ministerien vor dem einsatz der blackberry smartphones:

Bundesinnenminister Thomas de Maizière rät Ministern der Bundesregierung und der Bundesverwaltung vom Gebrauch von BlackBerry-Smartphones ab. Laut einem Bericht des Handelsblatts sagte der Minister, die Blackberry-Infrastruktur sei ein geschlossenes firmeneigenes System. Den Zugangsstandard zu den eigenen Netzen müsse aber die Regierung selbst bestimmen können und nicht eine Privatfirma.

im spiegel steht geschrieben: “Saudi-Arabien steht vor Einigung mit RIM“:

Saudi-Arabien fürchtet nach eigener Aussage, dass die Dienste von Extremisten genutzt werden könnten, um ungestört zu kommunizieren.

die sind wenigstens so ehrlich und sagen, dass sie den datenverkehr mitschnueffeln wollen. das ist unserem minister zu offensichtlich und er legt noch eins drauf:

Der Minister erläuterte nun, es gebe einen “dramatischen Anstieg von Angriffen gegen unsere Netze und insbesondere gegen Regierungsnetze”. Deshalb müsse die Regierung sehr darauf bedacht sein, ihr eigenes Netz wirksam zu schützen. Der Sicherheitsexperte der SPD, Sebastian Edathy, hatte im Boulevardblatt “Bild” am Samstag ein generelles Verbot der Nutzung von bestimmten Smartphones in Ministerien angeregt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sieht das Simko2 der Telekom als geeignete Alternative für Regierungsmitglieder an.

soso.. ihr eigenes netz wirksam schuetzen. ein “eigenes netz”, welches dann von diesem unternehmen betrieben wird, dass von einem datenskandal zum naechsten rutscht und trotzdem fuer alle moeglichen sicherheitsrelevanten sachen zertifiziert wird? die sollen mal froh sein, dass die momentan “nur” den verschluesselten traffic der blackberry zu rim durchreichen… da kann man nicht so viel falsch machen. auch duerften die wirtschaftlichen interessen eine rolle spielen. irgendwelche nasen von diesen parteien oder verwandte derer sitzen in den aufsichtsraeten, vorstaenden etc. der involvierten unternehmen. da koennen wir doch gleich eigene verschluesselungstechnologie einsetzen, die wir im bedarfsfall auch entschluesseln koennen. nebenbei kurbeln wir noch die wirtschaft ein bischen an und bauen noch eigene telefone dazu. (ob dann “made in germany” auf den smartphones steht, die von asiatischen kinderhaenden kostenguenstig zusammengeschraubt wurden?)

um eins nochmal klarzustellen: obwohl ich selbst blackberry nutzer bin und meinen eigenen BES betreibe, bin ich kein grosser verfechter der funktionsweise der blackberry technologie. alle systeme haben ihre vor und nachteile und wenn ich koenig von deutschland waere, dann wuerde ich meinen ministern auch die nutzung von blackberry smartphones verbieten. allerdings aus vielerlei anderen gruenden.

 

heut wars dann endlich so weit. fuso hat mir die tage netterweise meinen neuen blackberry server express 5.0 installiert. (manche sachen will ich einfach nicht machen und er hats da halt drauf). ich war schon etwas ueberrascht von dem ressourcenhunger der neuen version. ich weiss nicht, warum so eine software ohne auch nur einen benutzer ueber ein gigabyte an speicher verbraten muss. aber so ist das halt, wenn dank immer leistungsfaehigerer hardware kein entwickler mehr darauf achtet. bei mir ists halt nur eine vmware, die sich trotz zwei GB ram auf dem dem hoffnungslos ueberlasteten traegersystem ziemlich quaelt. aber egal… es reicht fuer den betrieb aus.

tja… und der alte blackberry professional server… hat nun ausgedient. ueber zwei jahre hat er klaglos seinen dienst verrichtet. und das trotz gelegentlicher bluescreens wegen grottenschlechter IO performance des unzureichend dimensionierten bzw. vollgestopften traegersystems. beim runterfahren hab ich wenigstens noch ein paar warme worte fuer ihn gefunden:

und so sieht das im leerlauf aus, wenn der neue besx5 NICHTS macht… leerlauf also:

 

immer wieder beruhigend, dass auch “die grossen” hin und wieder probleme mit ihrer webseite haben. gerade wollte ich einen freund zum vodafone mobile internet test schicken, bei dem man eine “lebensflat” gewinnen kann…. und dann sowas:

ich bin normalerweise ueberhaupt kein fan von bloeden gewinnspielen, aber eine lebenslange und kostenlose handy flatrate war echt verlockend. fuer solche aktionen nutze ich immer “wegwerfmailadressen” mit einer “.in” domain, die ich mir mal fuer solche zwecke regsitriert habe. wie bei vielen anderen webseiten hat es nicht funktioniert, da die schlauen webseitenmacher ausschliessen, dass jemand mit einer indischen mailadresse auch in deutschland wohnen kann. statt einer aussagekraeftigen fehlermeldung kamm natuerlich nur ein “es ist ein fehler aufgetreten. bitte versuchen sie es spaeter nochmal.”, was in dem fall natuerlich auch nichts bringt.

was anscheinend jeder “gewinnt”, der mitmacht, ist ein lockangebot. die zugehoerige sms dazu:

“Dein Vodafone-Gewinn: 1 CallYa-Karte mit 3 Monate kostenlosem Handy-Surfen durch 10 Euro Startguthaben. Gleich mit dieser SMS im Vodafone-Shop abholen!”

 

vor fast einem jahr die gleiche geschichte… es kommt eine email von gmx wegen inaktivitaet. weil unterwegs, schnell mit dem blackberry eingeloggt und schwups… ne fehlermeldung:

Die von Ihnen angeforderte Seite ist nicht Bestandteil der mobilen Applikation.”

man erwartet, dass unternehmen dieser art etwas dagegen machen, weil vielleicht komisches zeug in logfiles auftaucht oder meckereintraege in irgendwelchen blogs stehen, die ueber google zu finden sind. aber neee….

wenigstens hats gereicht, um den account freizuschalten. kurz danach kam naemlich eine email: “Ihr GMX Zugang ist nun wieder freigeschaltet!