gerade kam mir auf der strasse ein junger kerl entgegen und sang rappte mir ins gesicht: “ich bin der biorapper und das ist trennkost”. als ich ihn fragte, ob ich ein bild oder video von ihm machen duerfe und das in einem bekannten
blog veroeffentlichen, war er dann auf einmal nicht mehr so extrovertiert und verneinte das.
scheinbar kein song von ihm, aber scheinbar auch nicht sonderlich bekannt, wenns nur einen treffer bei google gibt:
mich hats wiedermal in die frankfurter festhalle verschlagen. dieser david garret spielte heute abend auf seiner fiedel. nicht so mein geschmack… aber ich bin halt mal als ersatzbegleitung eingesprungen. der typ kann geige spielen und die lieder waren auch gutgewaehlt.. nur die kombination loest in mir keine freude aus. und eine gesangsstimme mit einer geige nachahmen… hmm…
ueber die festhalle mit ihrer bescheidenen akustik habe ich mich sicherlich schon genug ausgelassen. heute waren aber wenigstens tontechniker da, die scheinbar was von ihrem job verstanden.
tja… und das publikum? schwer zu beschreiben. viele von denen hatten kein mass fuer die menge parfum, von dem sie sich faelschlicherweise erhofften, nach intensiver bestaeubung besser zu riechen. das sind die gleichen leute die meinen, permanent waehrend des konzerts quatschen zu muessen. fuer ihr outfit sollten sie mal einen imageberater zu rate ziehen. das i-tuepfelchen war dann (wie immer) das klatschen im rythmus (zumindest der versuch) bei jeder gelegenheit und vor allem zu “walk this way” von aerosmith und run dmc. OMG. weitere ausfuehrungen spare ich mir.. das ist besser fuer den blutdruck…
ich will da natuerlich nichts verallgemeinern. wahrscheinlich hatten wir einfach wieder “glueck”, von solchen freaks umgeben zu sein.

vergangenen samstag durfte ich mit den jungs der frankfurter trashmetal band tankard anlaesslich des releases ihrer neuen cd auf dem bierbike durch frankfurt strampeln.

dabei natuerlich auch ein sack voll journalisten, die auch ziemlich gut drauf waren. nach der tour mit dem bierbike gings noch ins speak easy um den abend “abzurunden”. schoen wars.
ach… der artikel bei telepolis ist, als waere er mir von der seele geschrieben.
andere haben zu dem thema ganz banalere dinge zu sagen, wie ein screenshot bei “zielgruppe ich” zeigt:
vor ein paar tagen ging der welt einer der pioniere des heavy metal verloren: ronnie james dio
letztes (oder vorletztes?) jahr durfte ich ihn nochmal in der offenbacher stadthalle mit heaven and hell erleben. erste sahne. moege er in frieden ruhen.
DAS hat definitiv nichts mehr mit rock’n'roll zu tun:
Mögliche Lösung für AC/DC-Konzert in Wels
Das Konzert von AC/DC auf dem Welser Flughafen im Mai dürfte nun doch stattfinden. Lautstärke und Licht sollen aber auf eine minimale Fläche reduziert werden. Umweltschützer hatten Bedenken, weil in der Nähe Brutkolonien seltener Vögel beheimatet sind.
boah… vielleicht ists einfach nur die falsche location? die merken aber auch garnix mehr….
ein neues stueck kommt diese woche zur heimischen ausstattung dazu. allerdings erstmal zu restaurationszwecken in den keller. ich weiss auch noch garnicht, ob die kiste noch funktioniert.
radio bob hat die roxanne totgespielt. dieser geile titel von police stand eigentlich immer auf meiner all-time-favorite-list. jetzt haben sie es geschafft, den so oft zu spielen, dass ich ihn nicht mehr hoeren mag. immerhin gerade eben zur abwechslung (wieder)mal in der live version… vielleicht sollte ich meine radio-hoer-gewohnheiten ueberdenken und oefters den sender wechseln.
(ok, zugegeben… andere sender schaffen das gerade mit aktuellen titeln in viel kuerzerer zeit)
schaumermal….
jetzt, da die allseits beliebte zensursula hoechstpersoenlich die neue rammstein scheibe auf den index hat setzten lassen, wird sie bei jugendlichen noch begehrter sein als je zuvor. diejenigen, denen rammstein vorher am allerwertesten vorbei ging, werden nun auch auf einmal die scheibe haben wollen, weil sie schmutzig und “verboten” ist. herzlichen glueckwunsch frau familienministerin. haben sie etwa vertraege mit den plattenfirmen und wollen den umsatz steigern? das die auch einfach nicht kapieren wollen, dass sie mit verboten etwas fuer jugendliche noch attraktiver machen…
die low cost p.a. geht in den endspurt. in meinem heimatdoerfchen habe ich ein paar tage mit dem bau der subwoofer verbracht. brutto knapp 10 quadratmeter birkemultiplex galt es zu verarbeiten. den bauplan gab es in der klang & ton 04/2009 (hier ein schoeneres bild auf auf dem titelblatt der ausgabe 05/2009). die messungen ergaben bei 1 watt eingangsleistung einen schalldruck von 103db.
(die bilder lassen sich durch anklicken vergroessern)

nicht nur, dass ich noch nie so viel holz fuer zwei boxen verarbeitet habe, es waren mit ca 1kg auch die schwersten bassreflexkanaele aller zeiten. die rundungen im hornverlauf wurden aus der sperrholz rueckwand eines alten schrankes gebogen. dazu habe ich lediglich zwei nuten in ruckwand und boden gefraest, in welche das gebogene sperrholz mit einem satten “klack” einschnappte. das ganze wurde dann einfach mit bauschaum hinterfuellt und ist knueppelhart und bombenfest.


fuer den einbau des monstroessen 46er basslautsprechers musste dann wieder einiges an holz weggesaegt werden. etwas kniffeliger gestaltete sich der einbau der “schraegen” bretter, die ich in der ortsansaessigen schreinerei mit einer gehrung versehen bekommen habe. der sonstige “grobe” zuschnitt kam aus einem baumarkt.


die rollen an der rueckwand dienen dem bandscheibenschonenden transport. die kisten zu tragen ist echt eine qual und erfordert auf jeden fall zwei mann. wenn man alleine ist, legt man sie einfach um und rollt sie durch die gegend.

zum groessenvergleich ein bild zusammen mit den tops. subwoofer und tops sind mit einem staenderflansch versehen, damit man die tops bei bedarf in die richtige hoehe bringen kann.

und nach vier tagen bauzeit dann hurtig noch das verstaerkerrack samt aktivweiche und equalizer zusammengeschraubt (das amprack bringt auch stolze 70kg auf die waage) und den hoertest im freien gemacht.

das ergebnis? was soll ich sagen… die nachbarn werden mich nach dem hoertest gehasst haben. von solchen “billigsubwoofern” habe ich echt nicht so viel erwartet. selbst unter freiem himmel liessen sich damit unglaubliche lautstaerken herstellen. auch mit den in fachkreisen oft verpoenten china-endstufen (auch liebevoll reiswarmhalteplatten genannt) hat mich das ergebnis ueberzeugt. ich glaube, mehr kann man fuer “so wenig” geld nicht bekommen. und wenn man meinte, die maximallautstaerke sei erreicht, konnte man immer noch ein bischen lauter machen. fuer etwas groessere, geschlossene raeume sollte das mehr als ausreichend sein.
während des hoertests kam immer wieder aufs neue freude auf. klar, dass liveaufnahmen viel spass machten, aber auch konservenmusik kam ueberzeugend rueber. zu den favoriten gehoerten sachen wie the prodigy, moloko, snoop dog und janet jackson. die liste waere noch viel laenger geworden, aber ich wollte die nerven der nachbarn nicht so lange strapazieren. manche von denen wurden aufgrund der lautstaerke neugierig und schauten einfach mal vorbei. oftmals gingen sie auch kopfschuettelnd wieder weg 
kurz zusammengefasst: geil, geil, geil. mich wuerde jetzt mal der unterschied zu wesentlichen teureren geraetschaften dieser groessenordnung interessieren. vielleicht findet sich ja jemand, der mit mir mal einen vergleichstest macht?
in der kurzfassung ein paar zahlen:
2 x mivoc AWX184 (stueckpreis 149 euro) : 298 euro
holz (18mm birkemultiplex) inklusive zuschnitt fuer 2 boxen : 150 euro
kleinteile (griffe, schrauben, rollen, schrauben etc.) für 2 boxen : ca. 120 euro
also zwei fette subwoofer fuer unter 600 euro! befeuert mit 2 x 700 watt reisbrennerendstufe fuer 200 euro von ebay (NP: 265 euro) machen gewaltig spass. 1A preis-/leistungsverhaeltnis. kann ich nur empfehlen. sicherlich hat das gesamtprodukt inklusive der gewaehlten elektronik und tops keine high-end-qualitaeten, klingt aber sehr ordentlich und das ziel “richtig laut mit wenig geld” wurde erreicht. steht dann nur noch der dauerbelastungstest aus. falls jemand ne groessere party feiern will, werde ich gerne die beschallung stellen.
UPDATE: es ist noch zu erwaehnen, dass man bei der konstellation, wie hier auf dem bild vom hoertest zu sehen, die (echt schweren) tops lieber mit spanngurten festmacht, damit diese sich bei bassattacken nicht selbststaendig machen und runterfallen.