das schwarzbuch

Wie jedes Jahr erfasst der Bund der Steuerzahler 2009 in seinem “Schwarzbuch” Fälle öffentlicher Steuergeldverschwendung.

das ist immerhin das 37. buch dieser art des bundes der steuerzahler. ich konnte es bisher vermeiden, eins der buecher in die finger zu bekommen. jetzt hab ich eins und versuche es zu vermeiden darin zu lesen. ich weiss nicht, ob das gut fuer meine gesundheit ist, wenn ich einen blick riskiere. ich muss mich dann wahrscheinlich tierisch aufregen. 128 beispielfaelle haben die da reingepackt. oergs… ich will garnicht wissen, was das alles ist. ich trau mich nicht zu lesen.

wer (je nach typ) seine politikverdrossenheit steigern will oder noch ein paar ausschlaggebende argumente sucht, um endlich in der politik aktiv zu werden… der wird da bestimmt fuendig. die gedruckte version bekommt man kostenlos zugeschickt. alternativ kann man das pdf runterladen, das epaper online lesen oder per normal-html darin schmoekern.

bloss die bestellformulare auf der webseite haben ein klitzekleines problem: die mails mit den bestaetigungslinks kommen nicht beim bestellenden an, da die oberwebmaster keine gescheite mail generieren koennen. der domainpart des absenders ist naemlich ungueltig… mein postfix logfile sagte dazu:

Oct 2 09:23:03 mx01 postfix/smtpd[1426]: NOQUEUE: reject: RCPT from smtpout2.rz1.universum.com[212.91.232.16]: 450 4.1.8 <www-data@bdst1.rz1.universum.de>: Sender address rejected: Domain not found; from=<www-data@bdst1.rz1.universum.de> to=<xxxxxxx@xxxxxxxx> proto=ESMTP helo=<smtpout2.rz1.universum.com>

der hostname “bdst1.rz1.universum.de” ist naemlich nicht aufloesbar, so dass jeder vernuenftig konfigurierte mailserver den absender abweist. (der “from” header war schon gesetzt, nur der envelope-sender ist der user des webservers kombiniert mit dem hostnamen des servers… anfaengerfehler.) und da die spezialoberwebmaster es nicht fuer noetig halten, fast eine woche lang nicht auf meine nette mail mit dem hinweis zu antworten oder den zustand zu beheben, musste ich das hier einfach mal posten. da ich meinen eigenen mailserver habe, konnte ich etwas tricksen, um die email mit dem bestaetigungslink trotzdem zu erhalten. andere leute, die das buch bestellen, werden es nie bekommen, weil sie auch diese mail niemals bekommen. schade eigentlich… das waere der erste eintrag fuer “das schwarzbuch der spenden- und mitgliedsbeitragverschwendung” des bundes der steuerzahler… die uebrigens gleich eine beitrittserklaerung und einen ueberweisungstraeger mit dem buch verschicken. von mir kriegt ihr keinen cent… so nicht!

07. October 2010 by sd
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