icloud schluesselbund. ganz sicher… ohne mich.

mit dem update auf osx 10.9 mavericks kommt eine “tolle”, neue funktion mit. der “icloud schluesselbund”.

(klick zum vergroessern)
20131030_icloud_schluesselbund

“Dank starker Verschlüsselung sind die Daten jederzeit geschützt. Egal, ob sie auf den Geräten gespeichert sind oder gerade übertragen werden.”

hmm.. verhaelt sich das vielleicht so, wie bei heise.de ueber apples imessage geschrieben wurde? “Apples iMessages: gut verschlüsselt, aber trotzdem nicht sicher“… ein zitat daraus:

“Somit kann auch der Betreiber des Dienstes die Nachrichten nicht ohne weiteres mitlesen. Grundsätzlich wäre das allerdings durchaus möglich, etwa wenn die US-Firma durch eine entsprechende Verfügung dazu gezwungen würde – was man nach den letzten Erkenntnissen zum Vorgehen von NSA und FBI ja keineswegs ausschließen kann.”

alle beteiligten werden das natuerlich abstreiten. dazu sind sie ja schliesslich verpflichtet.

klar ist das sowas von oberbequem… aber heutzutage gibt es alternativen… und ich rede nicht von dropbox und konsorten. wie gesagt – bestimmt nicht annaehernd so komfortabel, aber es hilft ruhiger zu schlafen und sich nicht staendig einreden zu muessen, dass “man ja nix zu verbergen hat”. jeder, der ein bischen selbststaendig denken kann, wird sowas naemlich nicht sagen. nicht nach dem, was alles schon an schweinereien ans tageslicht gekommen ist.

achso ja.. und wie man in dem screenshot noch sieht, kann man auch noch seine kreditkartendaten eingeben. die werden dann in jedes formular eingetragen, dass nach bezahlfunktion aussieht. w i e p r a k t i s c h. . . ich glaube, ich muss das nicht weiter kommentieren…

30. October 2013 by sd
Categories: Uncategorized | Tags: , , , , , | 2 comments

Comments (2)

  1. Moin sd,

    > aber heutzutage gibt es alternativen
    welche denn?

    Max

  2. nuja.. ich schrieb ja bereits “[…] bestimmt nicht annaehernd so komfortabel […]”.
    man nehme ein “passwort safe” programm, welches es auf smartphone und desktop gibt und synce den “speicher” des programms mit seinem nas geraet oder owncloud installation wenns denn im internet sein muss.

    eine alternative kann auch sein, einfach paranoid zu sein und den kram gar nicht zu nutzen. seine passwoerter nirgends abspeichern. und wenn man sich passwoerter nicht merken kann, kann man das auch trainieren. sich eigene passwort regeln definieren usw.

    nur weil es toll ist, funktioniert und einfach “da” ist, muss man es ja nicht nutzen. man muss nicht gleich alles nutzen nur weil es die hersteller einem aufzwaengen wollen.

Leave a Reply

Required fields are marked *