Tag: linux

fuer manche ein segen…

…fuer andere die hoelle. die meisten, die perl kennen, moegen es wahrscheinlich. ich habe aber auch den ein oder anderen kollegen, der die skript-/programmiersprache perl absolut nicht leiden kann. fuer die habe ich dieses nette nummernschild geknipst:

20090714_bad_perl

ein kleiner beitrag zu openbenno

opensource projekte leben davon, dass leute ihre erfahrungen teilen und sich gegenseitig helfen. mein kleiner beitrag (neben aktivitaet auf der mailingliste) dazu ist ein howto und eine faq zu openbenno mailarchive. auf der openbenno eigenen webseite gibts zwar auch ein wiki und so ein kram, aber das teil ist schneckenlahm und absolut nicht mein fall. meine seite laesst sich auch prima ueber google finden und vielleicht verlinken die herren von lw-systems die anleitung und die faq auf ihrer webseite.

openbenno wird bald 40!

das phpjournal hat openbenno nun schon aelter gemacht, als es ist:

20090531_openbenno_alt

01.01.1970… an irgendwas erinnert mich das datum ūüėČ

email archivierung openbenno

die firma lw-systems hat ihre loesung zur emailarchivierung “benno” als openbenno unter der GPL veroeffentlicht. an dieser stelle erstmal ein lob fuer diesen schritt. bisher ist im opensource bereich nicht wirklich viel dazu zu finden. ich hab das teil erstmal installiert und es in in vielen ueberfluessigen stunden krampfhaft zum laufen gebracht (ich sag nur: “java”). die auf der webseite verfuegbare installationsanleitung ist sehr knapp gehalten. anfangs dachte ich, dass sie ziemlich ausfuehrlich waere, aber ein stueck weiter unten wurde es immer spartanischer. ansonsten sucht man vergebens eine dokumentation in irgendeiner form. das soll dann wohl die open-source-community nachholen ūüėČ
die mailingliste funktioniert auch noch nicht… man kann sich zwar auf der mailman webseite registrieren, aber das wars dann auch schon. mails an den listen-owner blieben bisher unbeantwortet. da das teil quasi frisch ist, gibt es auch noch nicht viele informationen dazu im internet. aber die leute von lw-systems tummeln sich wenigstens bei den kommentaren zu der pressemitteilung. ein eigenes forum (ihb√§h), eine funktionierende mailingliste oder wiki waeren da sicher besser geeignet. vielleicht war die ins netz gestreute pressemitteilung etwas uebereifrig.
auf openbenno.org steht geschrieben: “Das kommerzielle Produkt Benno MailArchiv bietet neben dem Support durch den Hersteller LWsystems GmbH & Co. KG die gesetzeskonforme und revisionssichere E-Mail-Archivierung.” hmm… also noch ein bischen forschen, ob das ueberhaupt den gewuenschten zweck erfuellt. bei pro-linux.de gibts folgendes in den kommentaren zu lesen:

[…]
> gibt es eigentlich irgentwo eine Gegen√ľberstellung der Funktionen und Features von Benno und OpenBenno?

Zun√§chst einmal ist beides funktionsidentisch. Naturgem√§√ü entwickeln wir kundenspezifische Anpassungen und Erweiterungen, die nicht Bestandteil von Open Benno MailArchiv sind. Desweiteren werden Funktionalit√§ten entstehen, die bspw. auf kostenpflichtigen Dienstleistungen Dritter beruhen k√∂nnen bzw. werden (bspw. Notare usw.). Diese Funktionen werden Add-ons f√ľr spezielle Anforderungen sein. Hier werden sich Funktionsunterschiede zwischen Open Benno MailArchiv und Benno MailArchiv ergeben.

[…]

> Wie stellt Benno die Revisionssicherheit der Archivierten Mails sicher?

In aller K√ľrze gesagt: durch die √ľblichen Verfahren und Wege, insbes. Hashwerten, Pr√ľfsummen, Konsistenzpr√ľfungen, usw. Wir werden in der n√§chsten Zeit bzgl. Architektur usw. noch div. Paper bzw. Informationen auf der openbenno.org Seite ver√∂ffentlichen.

[…]


> Moin, die News unter OpenBenno sagt: “Das kommerzielle Produkt Benno MailArchiv bietet
> neben dem Support durch den Hersteller LWsystems GmbH & Co. KG die gesetzeskonforme und
> revisionssichere E-Mail-Archivierung.”
>
> Daraus w√ľrde ich folgern, dass die freie Version dies _nicht_ enth√§lt. Die Meldung hier w√§re also zu korrigieren?!

Zun√§chst einmal sind beide Varianten funktionsidentisch. Wir bieten letztlich Mehrwerte, die wir durch unsere QA usw. sicherstellen k√∂nnen. Wir schlie√üen nicht aus, dass man mit Open Benno MailArchiv gesetzeskonforme E-Mailarchivierung herstellen kann, √ľbernehmen daf√ľr aber keine Gew√§hr (k√∂nnen wir auch nicht).

…na dann warten wir einfach mal ab. ich hoffe, dass die angelegenheit mal etwas an fahrt gewinnt. momentan laeuft hier ein import mit 37GB emails um mal zu sehen, wie das ding damit umgehen kann. wenn ich mir den fortschritt ansehe, wird das aber mindestens noch zwei tage dauern. in zwischenzeit konnte ich mir das webinterface etwas ansehen. seeeehr spartanisch, aber scheint fuers erste zu funktionieren. probleme hats mit dem finden von emails, die nicht direkt an den angelegten benutzer ging, sondern an mailinglisten. (ok, das werden meistens keine finanzrechtlich relevanten emails sein, aber ich wuerde die trotzdem gerne im archiv finden.)
die user sind in einer sqlite datenbank abgelegt, was ich dann praktischerweise auf mysql umbauen muss, da bei mir dort alle noetigen informationen inkl. alias adressen abgelegt sind. doppelte userverwaltung muss ja nicht sein. die anpassung des userinterfaces gestaltet sich fuer nicht-java-kompatible gehirne auch nicht einfach. ich habs zumindest vergeblich versucht.
chick, wenns nun sowas als opensource gibt. ich haette auch gerne gleich die installationsanleitung korrigiert und erweitert, aber erstens ist die in einem wordpress veroeffentlicht und zweitens komme ich nicht mit dem schneckenlahmen wikiersatz auf deren webseite klar. vielleicht werde ich die erstmal hier veroeffentlichen… inklusive aller fallstricke, die man erstmal muehevoll rausfinden muss. und falls ich es noch nicht erwaehnt hatte: ich mag java nicht.

UPDATE: mittlerweile kann man sich auch bei der mailingliste anmelden. aber ausser ein paar leuten von lw-systems und mir scheint noch niemand regisitriert zu sein. das wird sich hoffentlich bald aendern.

mehr input! meeeehr input!

…das hat der suesse roboter nr.5 immer gesagt. ich hatte in der vergangenen woche ziemlich viel input. fuenf tage im linuxhotel zur vorbereitung auf die LPI zertifizierung haben ganz schoen geschlaucht. so viel input in dieser kurzen zeit bin ich garnicht mehr gewohnt. aber es hat sich gelohnt. obwohl man abends total im eimer ist, kam einem die woche dank der genialen umgebung eher wie urlaub vor. ein geschlossener teilnehmerkreis von fachleuten in sehr stilvoller und luxurioeser umgebung. mit abendlichem rahmenprogramm (z.b. fahren mit einem segway oder ein besuch im unperfekthaus) und “all-inclusive” laesst es sich da aushalten. ich kann das linuxhotel in jeder hinsicht empfehlen. auf jeden fall moechte ich da wieder hin.

letzter check vor 136 jahren

beim ausmisten im keller habe ich meinen alten und defekten fileserver nochmals zum fliegen gebracht, um ein paar daten zu retten. wie zu erwarten, machte das teil erstmal ein dateisystem check. ist schon etwas her, dass das geraet das letzte mal gelaufen ist…. aber sicherlich keine 136 jahre (49710 tage).

*seufz*

gerade auf einer mailingliste gelesen:
“Ich bin besitzer eines Debian 4.0 Root Servers bei ***** und in letzter Zeit geht mir die st√§ndige SSH Interface aufn Keks. Deshalb m√∂chte ich von euch wissen, ob es m√∂glich ist ein interface, wie KDE, drauf zu installieren, um dann einen VNC Server oder was √§hnliches dr√ľber laufen zu lassen, dass ich wieder einen sch√∂nen Desktop vor meinem gesicht habe?”
kein weiterer kommentar…