was will das ding von mir?

 

nur zum probieren habe ich mir mal auf dem ipad einen spiegel gekauft. die abrechnung geschieht ueber den apple app store. etwas ueberarbeitungswuerdig ist die rechnung allerding noch. zumindest die ausgabe koennten sie draufschreiben…

 

da die post mich in der vorweihnachtszeit anscheinend im stich laesst und ich fuer mein ipad eine micro sim brauche, hat mir ein kollege einfach mit der schere weitergeholfen. die bestellte “stanze” fuer die simkarte kann ich dann unbenutzt in die schublade legen. wenigsten sind da zwei adapter dabei ;-)

zuerst hat er ein stueckchen papier geschnitten und als schablone draufgeklebt. dann einfach schnipp-schnapp mit der schere gemacht und gut.

die scharfen kannten vom schneiden haben wir mit der feile von nem nagelklipser weg gefeilt. das sind dann die reste ;-)

und siehe da… passt 100%ig und funktioniert!

 

am freitag war ich einkaufen und hab mir ein ipad mitgebracht. quasi mein weihnachtsgeschenk an mich ;-)

warum ein ipad? naja.. natuerlich wollte ich was schickes. kein plastik. es sollte nicht zu klein sein. es sollte einfach funktionieren. nix zum rumbasteln. die akkulaufzeit sollte zumutbar sein.

eigentlich geht mir die ganze apple-ifizierung auf den sack. man muss ein itunes haben, um das ding zu aktivieren, kann apps nur im zensierten appstore kaufen und guenstig ist der kram auch nicht.

ich habs trotzdem getan. was soll ich sagen? schick ist es auf jeden fall. funktionierne tuts auch gut. bisher konnte ich nur per wlan online gehen, da ich noch nicht ueber eine micro-sim verfuege und auch mangels stanze (noch) keine selber basteln konnte. das wird sich naechste woche aber aendern. der akku war nach 1,5 tagen quasi “intensiv-auf-der-couch-nutzung” noch bei 25%.

was ich etwas gewohnungsbeduerftig finde: viele apps (z.b. diverse feedreader) sind auf schickes aussehen getrimmt. feeds werden z.b. in zeitungslayout dargestellt, wobei die artikel teilweise nicht wieder zu erkennen sind. ich hab dann doch lieber die “originalansicht” der feeds oder gar webseiten bzw blogs. oft sind die apps sehr rudimentaer gehalten. fuer mich gewoehnungsbedeurftig, fuer viele andere ipad nutzer sicherlich ein kriterium fuer das ipad. der appstore ist vollgestopft mit sinnlosen und schlechten apps. die herausforderung wird wohl sein, fuer seinen zweick das passende zu finden.

auf der couch hat das geraet erstmal ueberzeugt. ein macbook und ein netbook mit windows und/oder linux haben mir da schon viele (koerperliche) schmerzen bereitet. klar ist das ipad nicht dazu geeignet, romane zu schreiben, aber fuer ne mail zwischendurch reichts allemal. ansonsten dient es vorranging zum online schmoekern, dabei einen podcast oder musik hoeren, mal schnell per ssh an einem serverchen was machen oder zum “social networking”.

ich werde irgendwann bestimmt noch mehr berichten und mich ueber apple und apps aufregen, aber erstmal bin ich zufrieden ;-)

 

…clementinen, aepfel…

 

die logische konsequenz zu diesem posting ist:

;-)

 

der kreis schliesst sich langsam… macnews berichtet uber eine studie von MyType:

Der durchschnittliche iPad-Kunde ist zwischen 40 und 50 Jahre alt, wohlhabend und gebildet, aber wenig altruistisch und interessiert sich eher für Finanzen und Wirtschaft als für Musik und Kunst. [...] Auch sei er meist Atheist und kinderlos.

und dann noch eine erkenntnis… quasi die erkenntnis der erkenntnisse (man tausche das wort “ipad” mit einem beliebigen anderen “spielzeug fuer technikfreaks” aus):

Der Durchschnitts-Konsument, der von einem iPad noch nie etwas gehört hat, sei seinerseits “einfach” gestrickt.

naja gut… und was machen die kinderlosen unglaeubigen wenn sie viel kohle gegen ein ipad eingetauscht haben? sie nehmen ihren (mit einem feuchten tuch abwaschbaren) “durchaus tauglichen filmbetrachter” mit ins bettchen oder ein anderes lauschiges plaetzchen um sich p0rn reinzuziehen, wie macnotes zu berichten weiss:

iPad bewegt die Porn-Branche: 20% Wachstum durch iPad-Surfer

nur eine frage der zeit, bis der papst ein verbot fuer das ipad fordert. nieder mit den geilen, gottlosen.

UPDATE: sorry, mir ist da ein gravierender fehler unterlaufen. roland (als ipad besitzer ;-) ) hat mich netterweise darauf hingewiesen: “Nicht der durchschnittliche iPAD-Kunde ist Atheist und kinderlos, sondern der durchschnittliche iPAD-Kritiker (siehe Quelle)“. hab ich wohl nicht richtig gelesen. das aendert das bild ein bischen… damit kann man ganz neue theorien aufstellen. ich hab da schon ein paar einfaelle, die aber den rahmen dieses postings sprengen wuerden. vielleicht spaeter mehr dazu ;-)

 

macnotes.de hat “ausreden fuer den ipad nichtkauf: gutbegruendeter verzicht” gebloggt.

natuerlich wird darauf hingewiesen: “Diese Gründe sind subjektiv und gelegentlich nicht mit der angemessenen Ernsthaftigkeit vorgebracht.”

aus technischer sicht steht fast alles geschrieben.

aber ich hab noch einen sehr guten grund: mich kotzt es einfach an. ueberall dieses getue und gemache rund um das ipad. widerlich.

 

macnotes hat ein posting mit der reisserischen ueberschrift “iPhone in Japan: 72% Marktanteil mit steigender Tendenzveroeffentlicht.

ohne mich irgendwie mit den zahlen, den zugehoerigen quellen und der ueberpruefung dessen beschaeftigt zu haben, kam mir bei der schlagzeile (72%) gleich folgender gedanke: kann man bei dieser menge noch von “mobilfunk” reden? wenn man mal hochrechnen wuerde, wieviele iphones wegen schlechter akkulaufzeit zu gleicher zeit am ladeschnuebbel haengen, koennte man doch schon wieder von “festnetz” oder “wired phone” reden ;-)

in den kommentaren hat jemand korrigiert: “Apple hat im letzten Quartal 72% Marktanteil bei Smartphones in Japan erreicht, aber nur was Verkäufe in diesem Zeitraum angeht. Betrachtet man den kompletten Markt so liegt der Marktanteil irgendwo unter 10%” (ohne quelleangabe, nicht verifiziert)

UPDATE: ich habe lieber ein geraet mit gescheiter akkulaufzeit, als mir so eine tortur wie hier bei macnotes beschrieben anzutun. am ende es monster artikels kommt dann der “wertvollste” tip: “Zu guter Letzt kann man nie genug Lademöglichkeiten haben. Trivial, aber hilfreich: überall die Möglichkeit schaffen, das iPhone an den Strom zu hängen. Ein separates Ladekabel am Arbeitsplatz ist immer da, wenn man es braucht. Ein USB-Lader im Auto rettet gelegentlich die iPhone-Batterieladung, wenn man das abendliche Anstöpseln vergessen hat. Die Akkulaufzeit beeinflussen diese Tricks natürlich nicht – aber die Erreichbarkeit definitiv. Und um die geht es ja letztendlich.”

 

da ich beim desktop betriebssytem nicht festgelegt bin, wechsele ich hin und wieder mal. so kann man ueber den beruehmten tellerrand schauen und sich von allem mal ein bild machen, um dann ueberhaupt darueber urteilen zu koennen.

das, was mich am meisten beim mac gestoert hat, war das “andere” bescheuerte tastaturlayout. jetzt bin ich wieder vom mac auf ein windows 7 umgestiegen, wollte aber unbedingt die flache alu tastatur von apple weiter verwenden, da die einfach genial und obendrein noch total schick ist. dank christians anleitung koennte ich die tastatur so umbiegen, dass sie wie eine normale funktioniert.

tja… und zur belegung… jeder, der das erst mal an einem mac sitzt, schliesst mit sicherheit beim eingeben des @-zeichens (z.b. beim einloggen ins webmail) den browser. der gewohnte griff nach [alt-gr] + [q] ist auf einer mac tastatur naemlich [cmd] + [q] und schliesst das aktuelle fenster. nachdem ich mich dann zwei jahre lang an [alt] + [L] fuer die eingabe des @-zeichens gewoehnt habe, sitze ich nun vor dem windows rechner und melde mich jedesmal vom windows ab, wenn ich ein @ eingeben will. der gewohnte griff entspricht jetzt naemlich [windows] + [L].

vielleicht kann mir mal jemand erklaeren, warum apple diesen mist mit dem tastaturlayout ueberhaupt gemacht hat?

UPDATE: hier noch mein tastenmapping. weitgehend identisch mit chtistians…