Tag: software

php: 128MB != 128M

jemand trat mit einem 0815 fehler an mich ran. dieser fehler ist erstmal nichts neues oder gar spektakulaeres:

Fatal error: Allowed memory size of 262144 bytes exhausted (tried to allocate 19456 bytes) in….

oft genug kam mir das unter und ich weiss eigentlich genau, was da zu tun ist. diesmal hat das nur nichs gebracht. je nachdem, was man alles davon in google eingibt, kommen bis zu 5 millionen ergebnisse dazu. in der dazugehoerigen php.ini war der eintrag memory_limit auf 128MB gesetzt, was ein phpinfo() auch genau so ausgegeben hat. aber diese “262144 bytes” aus der fehlermeldung passen aber nicht im geringsten zu den 128MB aus der php.ini.
nach stundenlangem suchen und rumprobieren an mehreren tagen (insgesamt vermutlich mehr als 10 – 15 stunden meiner wertvollen abendstunden) ist es mir dann wie schuppen von den augen gefallen. in der php.ini stand:

memory_limit = 128MB

was aber eigentlich nur

memory_limit = 128M

heissen sollte. au mann. das tut weh. ich hab beim probieren immer nur die zahlen vor den buchstaben geaendert, was mir das phpinfo() auch immer schoen korrekt anzeigte. das ueberfluessige “B” am ende kam aber nicht von mir, sondern von dem, der mir den fehler gemeldet hatte… au weia

wenigstens ehrlich

wenigstens ehrlich war der VLC player zu mir, als er diese fehlermeldung brachte:

ein neues virtuelles rechenzentrum (2)

neben den bereits gebloggten problemen (1,2) mit dem vmware server kamen mir natuerlich noch ein paar andere problemchen unter.

da ich zwei dsl uplinks habe, gibt es auch zwei netze mit jeweils einem dsl uplink und router als default gateway. damit die beiden netze auch miteinander sprechen koennen, sollte es einen weiteren router zwischen diesen beiden netzen geben. irgendwie war ich zu bloed, dieses routing einzurichten. (in wirklichkeit wars auch noch etwas komplizierter, da der eine dsl uplink noch zwei weitere router fuer die dmz dazwischen hat.) ich hab dann kurzerhand mal die netztopoligie umgebaut, um mir nicht die haare ausreissen zu muessen.

das naechste problemchen war die aktivierung von windows 2008. ohne weiter darueber nachzudenken habe ich die standard version installiert. da das tolle installationsmedium alle versionen von w2k8r2x64 mitbringt, ist das ja alles kein thema. nur wie ich dann feststellen musste, habe ich lediglich lizenzen fuer die enterprise version. nachdem ich also alles fein installiert und konfiguriert habe, ging die aktivierung nicht, da ich den falschen lizenzkey hatte. tolle wurst… aber heutzutage is ja alles ganz easy. ich hab ganz intuitiv wieder die installations cd eingelegt, setup ausgefuehrt und ein upgade auf die enterprise version gemacht. nachher funktioniert alles wie vorher… active directory, dns server etc… nichts hat sich geaendert und die aktivierung funktionierte auch.

damit es keine bzw nur eine kleine unterbrechung der services wie blackberry server, exchange, etc. und auch dieser webseite (!) gibt, muss ich einen parallelbetrieb der alten und neuen (virtuellen) infrastruktur machen. die neuen vm’s laufen momentan auf einem temporaeren server (nicht auf dem bild). wenn alles fertig ist, wird der “alte” server neu installiert und die vm’s auf diesen umgezogen. damits im parallelbetrieb internetconnectivity mit festen ip’s fuer alt und neu gibt, habe ich sogar einen betagten 10mbit-4-port-hub reaktivieren muessen. fast haette ich das geraet schon entsorgt ­čśë
die verkabelung sieht entsprechend der umbauarbeiten momentan etwas wuest aus. das wird irgendwann alles wieder schoener (und das wandgehaeuse kommt auch wieder an die wand)… verprochen.

spielen sie mit ihren kindern!

heise berichtet:

“[…] Der Medienbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Markus Br├Ąuer, rief Eltern und Gro├čeltern jetzt dazu auf, selbst mitzuspielen: “Auch wenn Sie wahrscheinlich dauernd verlieren werden, es macht Spa├č. Sie werden ganz neue Zug├Ąnge zu Ihren Kindern oder Enkeln finden. […] Das USK-Pr├╝fsiegel, hei├čt es in der EKD-Mitteilung weiter, sei dabei ein Qualit├Ątsmerkmal nach den Grunds├Ątzen des Jugendmedienschutzes und zudem ein guter Hinweis, f├╝r welche Altersgruppe welches Spiel geeignet sei. […]”

und in der realitaet sieht das so aust: je hoeher die zahl des usk-pruefsiegels, desto beliebter und begehrter das spiel. wenn man 2 bis 6 davon abzieht, hat man auch die altersgruppe von kindern, die sich besonders fuer ein spiel interessieren und dies auf jeden fall auch spielen werden. die “armen, geplagten und hilflosen” eltern druecken dabei auch gerne ein auge zu (sofern sie ueberhaupt wissen, was ihre kinder spielen).

erguesse und ausguesse streuen

um meine geistigen erguesse und zuweilen auch geistigen durchfall etwas mehr im netz zu streuen, habe ich mal ein paar technische aenderungen an diesem blog vorgenommen. da der webserver immernoch eine ueberfordete vmware an einem dsl anschluss ist, wurden die feeds zu feedburner ausgelagert. das plugin “feed locations” ersetzt die passenden links ueberall dort, wo sie verwendete werden.
twitter als der unsinn ueberhaupt lief mir im backend von feedburner wieder ueber den weg. “Connect your feed to the real-time social web! With Socialize, FeedBurner will automatically post updates from your feed to your social media account.” also will ich ich mich auch mal sozial betaetigen und mithelfen, diesen dienst mit muell zu versorgen. schliesslich machen das millionen andere auch so (oder auch nicht?). da ich es absolut nicht leiden kann, wenn andere ihre wenig aussagekraeftigen tweets im eigenen blog veroeffentlichen, mache ich es mal anders rum und veroeffentliche meine wenig aussagekraeftigen ueberschriften (der hoffentlich manchmal etwas aussagekraeftigeren posts) in einem eigens dafuer erstelltem account in twitter. das “real-time social web” besticht ja weniger mit qualitaet als mit quantitaet.
bevor sich jetzt jemand ueber so ne sinnlosaktion aufregt: es ist samstag morgen und ich hatte gerade nichts bestimmtes zu tun. ich betrachte das mal als experiment auf der suche nach dem sinn des lebens twitterns um zu sehen, was passiert und wie das alles funktioniert.
btw: dabei wiederholte sich der altbekannte anblick…. wen wunderts, wenn jeder seinen duennschiss da reinschreibt?

20091219_twittermuell

und nochmal btw.: was sollte eigentlich passieren, wenn man bei feedburner seinen twitterfeed angibt und feedburner fuer jeden eintrag im feed einen eintrag bei twitter anlegen laesst? eine endlosschleife, bis die platten bei google und twitter voll sind? ich probiers mal lieber nicht aus ­čśë

“echtzeitsuche” und goggles

wie heise berichtete, plant google eine “echtzeitsuche” in diensten wie twitter, facebook, myspace und konsorten. die getarnte “echtzeitsuche” ist nur eine quasi “echtzeitveroeffentlichung der suchergebnisse”. der sinn bei facebook und myspace bleibt mir verborgen, aber fuer twitter koennte das eine lebensrettende massnahme sein. der von mir totgesagte “dienst” haette so chancen eine noch zeitnaehere berichterstattung zu ermoeglichen (in form von stichpunkten mit verlinkung zu echten (!) webseiten). quasi das einzige fuer was dann twitter in kombination mit dem ultraschnellen google halbwegs zu gebrauchen waere. aber auch nur eine frage der zeit, bis das dank der spam mafia, shopping- und preisvergleichseiten und was auch immer nicht mehr sinnvoll nutzbar ist.

ein kleines bischen technik wie bei CSI und konsorten bringt googles goggle. technik, die geheimdienste etc. sicherlich seit langem nutzen, gibts nun fuer jedermann auf dem handy. wenn sich damit personen finden lassen, werden sich die personalchefs dieser welt besonders freuen.

…und irgendwann gibts dann noch die echtzeitsuche fuer personen. alle ueberwachungskameras dieser welt an google angestoepselt, mit dem handy ein bild einer person gemacht und diese dann per google verfolgt. wer brauch dann noch implantate mit gps und so ein krams?

was soll man dazu noch sagen?

20091206_ieunsicher

hat microsoft jetzt selbst kapiert, dass der internet explorer gefaehrlich ist?

all-in-sync… naechster versuch

20091126_weavenachdem ich mit xmarks, sitebar, foxmarks, teamdrive usw. rumgespielt habe, war nun fuer den firefox weave an der reihe, was mittlerweile in einer beta version verfuegbar ist. da die nutzung eines fremden servers zur datenhaltung nicht in frage kommt, wollte ich meinen eigenen weave server instalieren. bestimmt ueber eine stunde habe ich mein bestes gegeben, um die kiste lauffaehig zu bekommen… vergebens. erst dann entdeckte ich den hinweis: “It is strongly recommended that you use the Weave Minimal Server rather than a full install“. das gestaltete sich auch wesentlich einfacher und siehe da… nach 5 minuten hat alles funktioniert.
jetzt erstmal antesten. ergebnis folgt…

auf der falschen faehrte

und noch eine geschichte zu dem update snow leopard… oder eben auch nicht. je nachdem , wie man es sieht.
das wlan wollte nicht mehr so, wie es sollte. im wechsel ping zeiten unter aller sau, timeouts und dann gings doch wieder flott. viel sucherei bei google ergab auch viel schrott. sinnlose hinweise wie “den dns server fest eintragen”, “wpa kennwort rausloeschen und neu eingeben” bis hin zu irgendwelche configfiles loeschen und neu booten oder einen “pram reset” machen verliefen im sande. die ganz sinnlosen tricks aus der voodoo kiste hab ich gleich weggelassen. die plausibleren tips habe ich korrekt nach anleitung durchgefuehrt… ohne aenderung am resultat.
nachdem ich dann mal aus verzweiflung kismac hab laufen lassen, stellt ich fest, dass sich in der luft in meiner umgebung vieles getan hat. die ganzen nachbarn scheinen neue wlan router zu haben, die auf einmal alle auf kanal 6 senden. also flux den eigenen access point umgestellt und siehe da – es geht wieder einwandfrei. was das ganze aber jetzt mit dem softwareupdate zu tun hat? 10.6.x scheint auf jeden fall etwas stoerempfindlicher zu sein.

zum maeuse melken

da freut man sich auf die integrierte exchange unterstuetzung in snow leopard und hat zuvor nicht mal gelesen, wie und was apple ueberhaupt implementiert hat. das neue osx kann naemlich nur mit exchange 2007 reden. autodiscover und solche geschichten unterstuetzt naemlich exchange 2003 nicht. und das ist anscheinend genau das, was apple meint, den entmuendigten usern verkaufen zu muessen. das iphone kriegts die kommunikation mit dem 2003er auch hin… wo klemmts?
und so spaesse wie davmail sind zwar bestimmt ganz nett, kommen mir aber nicht in die tuete. also muss ich doch mal irgendwann auf 2007er exchange aktualisieren. ich wollte das zugunsten der 2010er version zwar auslassen, aber wer weiss, ob die unterstuetzt wird. muss ich mich erstmal schlau machen…